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Reis brennt an: Was tun?

Tefal ReiskocherReis kochen ist eine Wissenschaft für sich. Während der geübte Koch dem Ganzen recht entlassen entgegen sieht, geraten Hobbyköche hier schnell an Ihre Grenzen. In der Tat brennt Reis sehr schnell an. Oftmals reicht dafür schon ein Moment der Unaufmerksamkeit aus. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie dem Anbrennen vorgebeugt werden kann. Lesen Sie hier, wie das funktioniert.

Der Klassiker: Die Quellmethode mit kleiner Besonderheit

Reis brennt an: Was tun?Wer seinen Reis traditionell zubereiten möchte, entscheidet sich zwangsläufig für die Quellmethode. Diese hat sich für sämtliche Reissorten bewährt, da sie ohne viel Schnick-Schnack umsetzbar ist. Die Quellmethode hat aber einen Haken: Gerade hier ist das Risiko des Anbrennens enorm hoch, weshalb Sie unbedingt darauf achten müssen, den Reis nicht aus den Augen zu verlieren.

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Bei der Quellmethode wird der Reis mit der doppelten Wassermenge gekocht. Wenn Sie also zwei Tassen Reis in einen Topf geben, müssen Sie noch vier Tassen Wasser zufügen. Sie bringen Reis und Wasser zunächst zum Kochen. Dann lassen Sie beides bei schwacher Hitze weiter kochen. Der Deckel bleibt dabei geschlossen. Sie sollten den Reis regelmäßig rühren, sonst laufen Sie Gefahr, dass er anbrennt und danach nicht mehr genossen werden kann. Wenn der Reis fertig ist, befindet sich kein Wasser mehr im Topf, Sie müssen also auch nichts abgießen.

WICHTIG: Die Quellmethode hat sich in den letzten Jahren bewährt, weil so kaum Vitamine verloren gehen.

Zweifelsohne ist die Quellmethode nicht nur die gesündeste, sondern auch die schwierigste Methode den Reis zuzubereiten. Es gibt einen Trick, wie Sir das gefürchtete Anbrennen verhindern können. Geben Sie hier einfach ein wenig Margarine in den Topf. In der Regel reicht ein halber Esslöffel aus. Erst danach werden Reis und Wasser dazugegeben. Die Margarine sorgt dafür, dass der Reis saftig bleibt und eben nicht zu trocken wird. Erst wenn der Reis trocken ist, brennt er bei der Quellmethode an.

TIPP: Verwenden Sie eine gute Margarine, sodass ihr Geschmack nicht den des Reises dominiert.

Auch wenn Sie bei der Quellmethode auf Margarine ausweichen, müssen Sie regelmäßig umrühren, Gerade bei größeren Mengen stellen Sie damit auch sicher, dass der Reis gleichmäßig gart.

Die sichere Wassermethode

Es gibt neben der Quellmethode noch eine weitere Möglichkeit, wie Sie den Reis im Topf kochen können. Der Vorteil ist hier, dass der Reis nicht anbrennen kann. Bei der Wassermethode zieht der Reis im Wasser bis er gar ist.

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Die richtige Dosierung
Bei der Wassermethode ist vor allem die richtige Dosierung wichtig: Sie geben hier die gewünschte Reismenge  mit der sechsfachen Wassermenge in einen Topf. Das heißt, dass auf eine Tasse Reis insgesamt sechs Tassen Wasser gefüllt werden. Weiterhin geben Sie zu Reis und Wasser insgesamt 2 Teelöffel Salz.

Der Reis wird im Topf mit dem Wasser aufgekocht. Wenn das Wasser kocht, nehmen Sie den Deckel vom Topf und kochen den Reis bei mittlerer Hitze fertigt. Hier müssen Sie sich an die allgemeinen Garzeiten der jeweiligen Reissorten halten. Grundsätzlich braucht Vollkornreis immer ein wenig länger als weißer Reis. Die meisten weißen Reissorten sind nach 20 bis 25 Minuten gar. Probieren Sie den Reis immer, bevor Sie das Wasser abgießen.

TIPP: Verwenden Sie beim Abgießen des Reises ein großes Sieb. Hier können die kleinen weißen Körner in Ruhe abtropfen, bevor sie schließlich serviert werden.

Reis brennt im Reiskocher an

Die meisten Haushalte kaufen sich einen Reiskocher, um das Anbrennen zu vermeiden. In der Tat gibt es kaum eine sichere Methode den eigenen Reis zuzubereiten. Doch das Ganze hat auch Tücken. Sicherlich ist die Zubereitung im Reiskocher einfach, doch auch hier kann der Reis unter Umständen anbrennen. Immerhin gibt es auch bei diesen Geräten enorme Qualitätsunterschiede. Ein häufiger Grund, warum der Reis im Reiskocher anbrennt, ist eine mangelhafte Beschichtung. Auch wenn Reis- und Wassermenge nicht stimmen, brennt der Reis an oder wird im schlimmsten Fall eben nicht richtig gar. Wir haben noch einige Tipps zusammengestellt, mit denen die Reiszubereitung im Reiskocher noch einfacher von der Hand gehen wird:

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  • Lassen Sie Ihren Reis einweichen. Es tut den Reiskörnern gut, wenn diese ein bis zwei Stunden im Wasser liegen. So stellen Sie sicher, dass die Körner in der vorgegebenen Zeit tatsächlich gar sind.
  • Halten Sie sich hinsichtlich der Menge immer an die Vorgaben der Gerätehersteller. Auch wenn Sie vorher schon einmal einen Reiskocher besessen haben, sollten Sie nicht blind Wasser einfüllen, sondern alle Komponenten abwiegen.
  • Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, können Sie den Boden des Gartopfes auch mit Butter oder Öl einstreichen. Es reicht aus, wenn Sie eine dünne Schicht am Boden verteilen, sodass dieser damit benetzt ist. Verwenden Sie tatsächlich nur ganz wenig Butter, denn so stellen Sie sicher, dass das Butteraroma nicht dominiert. Durch die feine Butternote bekommt der Reis noch einmal einen ganz besonderen Geschmack.

Sicherlich kann es auch passieren, dass der Reis im Reiskocher anbrennt. Das Risiko ist aber deutlich geringer. Darüber hinaus bieten diese Kocher weitere Vorteile:

Vor- und Nachteile eines Reiskochers

  • einfach zu handhaben
  • für unterschiedliche Reismengen geeignet
  • idealer Garpunkt wird einfach erreicht
  • Reis wird über Stunden warmgehalten
  • Reis bekommt eine angenehm fluffige Konsistenz
  • auch für andere Gerichte gut geeignet
  • große Unterschiede bei den Funktionen
  • Beschichtung teilweise minderwertig

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